Du kennst jeden Gast, der zu dir kommt. Die anderen siehst du nie – und keiner sagt dir, warum.

Du musst nicht wissen, woran es in deinem Restaurant liegt.

Das finde ich heraus – und ich mache es. Lernen musst du dafür nichts.
Wann denn auch? Wenn du selbst in der Küche oder an der Theke stehst, weil gerade niemand da ist, der dir das abnimmt, und alles andere wartet, bis du abends Zeit hast – dann ist diese Seite für dich.
Dein Tag ist voll, bevor er anfängt. Ware annehmen, Karte durchgehen, Schicht einteilen. Und wenn jemand ausfällt, springst du selbst ein.

Das ist kein schlechter Tag. Das ist Dienstag.

Alles, was nicht zur Schicht gehört, wandert nach hinten. Die Bewertung von letzter Woche. Der Eintrag bei Google. Die eigene Bestellseite, die du dir vorgenommen hattest. Nichts davon brennt. Deshalb bleibt es liegen – nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil jemand vor dir steht und wartet.

Und die Gäste? Die du kennst, kommen. Du kennst ihren Tisch und ihr Getränk. Wer dich nicht kennt, taucht in deinem Abend nicht auf. Er fehlt einfach.

Und Fehlendes sieht man nicht.
Auch das Liegenbleiben steht auf keiner Rechnung. Deshalb merkst du es nicht am Monatsende, sondern erst nach einem Jahr – und dann weiß keiner mehr, woran es lag.

Es kostet dich trotzdem. Den Abend, an dem du um halb zwölf noch am Rechner sitzt und um acht wieder aufschließt. Die Bewertung, auf die niemand geantwortet hat und die der nächste Gast trotzdem liest. Und wer dich nicht findet, kommt nicht. Er sagt dir auch nicht, dass er da war.

Nichts zu entscheiden ist auch eine Entscheidung. Nur eine, die keiner aufschreibt.

Dabei ist das, was du willst, nicht kompliziert: dass dieser Teil läuft, ohne dass du dich abends noch hinsetzt.

Ich erkläre dir nicht, wie es geht. Ich mache es.

Und ich fange nicht mit einem Werkzeug an. Ich fange mit dem an, was du erreichen willst – oder mit dem, was dich gerade am meisten stört.

Du erzählst, ich höre zu und frage nach. Suchen musst du nichts.

Danach schaue ich mir an, was schon da ist – das, was für dein Ziel zählt: was im Handy steht, wenn jemand nach deinem Restaurant sucht. Wie deine Seite dort aussieht. Ob die Speisekarte stimmt. Was auf deiner Visitenkarte steht und auf dem Flyer. Und wie jemand bei dir bestellen kann, der zu Hause essen will.

Ich schaue es mir dabei so an, wie ein Gast es sieht, der dich noch nicht kennt. Findet er dich? Was bekommt er zu sehen? Reicht ihm das, um sich für dich zu entscheiden?

Wo es hakt, ist bei jedem Restaurant eine andere Stelle.

Das herauszufinden ist meine Arbeit, nicht deine.

Dann sage ich dir, was ich gefunden habe und was ich vorschlage. Nicht alles auf einmal. Und dann mache ich das auch.
Denn Hilfe, die dir Arbeit macht, ist keine Hilfe. Wenn am Ende wieder du am Rechner sitzt, war es nur eine Aufgabe mehr.

Genau deshalb mache ich es selbst. Du musst nichts dazulernen, keinen Schulungstermin freischaufeln und niemanden dafür abstellen – du hast ohnehin niemanden frei. Ich melde mich, wenn etwas von dir gebraucht wird.

Zwei Sachen kann dir keiner abnehmen: Was in deinem Haus wirklich geht, weißt nur du. Und was du anbietest und was es kostet, entscheidest du. Die Arbeit, die sonst liegen bleibt, mache ich.

Und noch etwas: Im Mittelpunkt steht bei mir nicht die Technik, sondern dein Restaurant. Technik ist Werkzeug, mehr nicht. Was zuerst dran ist, entscheidet dein Restaurant – nicht das, was ich gerade im Regal habe.

Damit du siehst, was das im Alltag heißt:

1.
Woran es bei dir hakt, sage ich dir – bevor irgendetwas angefasst wird.
2.
Welche Maßnahme bei dir zuerst dran ist, schlage ich dir vor – mit dem Grund dazu.
3.
Deinen Google-Eintrag pflege ich: Öffnungszeiten, Bilder, Speisekarte. Nicht einmal angelegt und dann vergessen.
4.
Auf deine Bewertungen antworte ich. Auch auf die, bei denen du nicht wüsstest, wie man anfängt.
5.
Deine eigene Bestellseite richte ich dir ein – deine Gäste bestellen direkt bei dir statt über ein Portal.
6.
Die Sterne-Karte für den Tisch mache ich dir fertig. Sie führt deinen Gast zur Bewertung – hinstellen musst du sie selbst.
7.
Das Feedback-Tool mit QR-Code auf der Verpackung richte ich ein. So erfährst du, was bei deinem Liefergast zu Hause ankommt. Mit Google hat das nichts zu tun: Reagieren kannst du darauf. Verhindern nicht.
8.
Ich bin einer, keine Abteilung: manchmal rufe ich zurück, statt sofort dranzugehen.
9.
Abends musst du dich dafür nicht mehr an den Rechner setzen. Und einstellen musst du dafür auch niemanden.
10.
Was ich mache, musst du nicht können. Dein Handwerk hast du gelernt, und dabei bleibt es.
Luigi Panebianco
Luigi Panebianco
28 Jahre Gastronomie · 22 davon mit eigenen Betrieben

Kurz zu mir, damit du weißt, mit wem du redest: 28 Jahre in der Gastronomie, 22 davon mit eigenen Betrieben. Acht eigene Restaurants, über 400 Mitarbeiter. Die ersten fünf, sechs Jahre war ich selber gefangen in den ganzen Abläufen. Gezeigt hat mir das damals keiner. Deshalb sage ich es dir.

Heute arbeite ich für Restaurants, Pizzerien, Lieferdienste, Eisdielen, Cafés und Imbisse – kleine und mittlere Häuser, in denen der Chef selbst mit drinsteht. Was am Ende bei dir herauskommt, verspreche ich dir nicht; das hängt an zu vielem, über das ich nicht bestimme. Was ich dir sage, ist: woran es liegt, und was ich dagegen tue.

Du musst nicht wissen, woran es liegt. Das ist ja der Punkt.

Was liegen bleibt, macht keinen Lärm. Es fällt erst auf, wenn es schon lange liegt.

Ein Termin ist keine Entscheidung. Er ist ein Gespräch.

Such dir einen aus und erzähl mir, was bei dir los ist.
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